Willkommen


Geschätzte Mitglieder der Offiziersgesellschaft Zürcher Oberland
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Anlässlich der 121. Ordentlichen Generalversammlung vom 27. März 2009 bin ich zur Präsidentin der Offiziersgesellschaft Zürcher Oberland gewählt worden. Für das in mich gesetzte Vertrauen möchte ich Ihnen ganz herzlich danken. Ich fühle mich sehr geehrt, als junge Offizierin eine über 120-jährige, traditionsreiche Offiziersgesellschaft führen zu dürfen. Ich verstehe Ihr Vertrauen klar als Auftrag, mich als Präsidentin für unsere Offiziersgesellschaft, die mir sehr am Herzen liegt, einzusetzen und – gemeinsam mit Ihnen – für die Interessen der Schweizer Armee entschlossen einzustehen.

An der Generalversammlung im März wurde das Logo, das als Gewinner aus dem Logo-Wettbewerb hervorgegangen ist, vorgestellt: Dass das Gewinner-Logo das von mir entworfene Logo ist, freut mich natürlich sehr. Dies ermöglicht mir, Ihnen anhand meines Logos zu erläutern, wie ich mich für die OGZO einsetzen möchte und welche Werte mir in Bezug auf unsere Offiziersgesellschaft und die Schweizer Armee wichtig sind.

Markant und vielleicht auch etwas martialisch wirkend ist der Offiziersdolch im Vordergrund des Logos. Er steht für mich als Symbol für das Dienen als Offizier in der Schweizer Armee. Er steht für Werte wie Einsatzwillen, Pflichtbewusstsein und Loyalität – Werte also, die Schweizer Offiziere haben müssen, um ihren Dienst gewissenhaft ausüben zu können. Der Offiziersdolch ist aber auch ein Symbol für den kameradschaftlichen Zusammenhalt zwischen Offizieren aller Truppengattungen und jedes Jahrganges: Gerade auch diese kameradschaftliche Verbundenheit soll und muss innerhalb unserer Offiziersgesellschaft gepflegt werden können.

Im Hintergrund des Logos, aber dennoch gut sichtbar abgebildet ist der Bachtel – der Hausberg des Zürcher Oberlandes. Er steht symbolisch für die Verbundenheit mit unserer Region, dem Zürcher Oberland. Hier wohnt ein grosser Teil unserer Mitglieder, hier haben viele ihre Wurzeln und hier fühlen sich die meisten zu Hause. Diese regionale Verbundenheit ist sehr wichtig. Mit dem Wegfall der kantonalen und regionalen Formationen bietet eine regional verankerte Offiziersgesellschaft die einzige wirkliche Möglichkeit, sich mit anderen Offizieren aus der gleichen Region zu treffen, sich auszutauschen und kameradschaftliche Bande zu knüpfen.

Das abgebildete Zürcher Wappen soll zeigen, dass es dem Vorstand der OGZO ein wichtiges Anliegen ist, die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den befreundeten Nachbarsverbänden weiterhin zu pflegen. Vor allem die freundschaftliche Beziehung mit dem Unteroffiziersverein des Zürcher Oberlandes ist ein bereichernder Austausch, der bestimmt beiden Vereinen dient. Das ebenfalls abgebildete Schweizer Wappen steht für die gesamtschweizerische Sicht, nämlich für die Schweizer Armee und für die Schweiz als unser Heimatland. Das Schweizer Wappen symbolisiert auch, weshalb wir überhaupt eine Armee haben und befürworten, nämlich weil wir im äussersten Fall dieses Land verteidigen möchten oder vielmehr verteidigen müssen. Und damit schliesst sich der Kreis wieder mit dem etwas martialisch anmutenden Dolch im Vordergrund: Der Offiziersdolch kann durchaus auch als Symbol für den Wehrwillen verstanden werden. Er symbolisiert die Bereitschaft, mit Überzeugung Militärdienst zu leisten, weil wir als verantwortungsvolle Bürger wissen, dass es Sicherheit für unser Land nicht zum Nulltarif gibt.

Natürlich wäre es mir nicht möglich, die Offiziersgesellschaft zu präsidieren ohne die Unterstützung durch meine Vorstandskollegen. An dieser Stelle möchte ich allen meinen Vorstandskollegen danken, haben sie mich doch bereits im vergangenen Jahr, als ich die OGZO interimistisch führte, sehr unterstützt. Besonders danken möchte ich dabei meiner Schwester Hptm Elisabeth Ruh und dem ehemaligen Präsidenten Oblt Mario Cometti.

Hptm Elisabeth Ruh hat trotz Abschliessens ihrer Dissertation und trotz VBA-bedingter Abwesenheit im Herbst letzten Jahres die Vereinskasse stets mit grossem Pflichtbewusstsein tadellos geführt. Das hat mir meine interimistische Arbeit sehr erleichtert, da ich wusste, dass die OGZO-Kasse bei ihr bestens aufgehoben ist.

Oblt Mario Cometti war und ist mein treuer Ratgeber in allen (präsidialen) OGZO-Belangen. Ohne seine Unterstützung und Hilfsbereitschaft wäre es mir nicht möglich gewesen, die OGZO interimistisch führen zu können. Mit seiner langjährigen Erfahrung als ehemaliger OGZO-Präsident hat er mir bei allen Fragen weiterhelfen können.

Vielen herzlichen Dank Euch beiden, liebe Elisabeth und lieber Mario für Eure unermüdliche Arbeit und Unterstützung!

Geschätzte Kameraden, sehr geehrte Damen und Herren
Auch Ihnen möchte ich für Ihre Treue zur OGZO danken und freue mich, Sie an einem unserer zukünftigen Anlässe persönlich begrüssen zu dürfen.

Mit kameradschaftlichen Grüssen

Oblt Monika Ruh, Präsidentin OGZO

Zuletzt aktualisiert: 8. März 2010 |